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Wer heute einen Stellenwechsel anstrebt – sei es freiwillig oder aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen wie Restrukturierungen, Fusionen oder Kosteneinsparungen – sollte nicht ausschliesslich auf einen einzigen Weg setzen. Ein Plan A reicht in vielen Fällen nicht mehr aus
17. Dezember 2025
Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Schweiz heute konfrontiert ist, betreffen nicht nur Unternehmen, sondern ebenso die Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten oder müssen. Digitalisierung, globale Unsicherheiten, steigende Kosten sowie ein zunehmender Fachkräftemangel in bestimmten Branchen verändern den Arbeitsmarkt nachhaltig. Während einige Berufsgruppen stark gefragt sind, stehen andere vor strukturellen Veränderungen oder einem Abbau klassischer Tätigkeiten. Für Stellensuchende bedeutet das, dass sie ihre Strategien erweitern und sich breiter aufstellen müssen, um erfolgreich zu sein.
Warum mehrere Karrierepläne heute unverzichtbar sind
Wer heute einen Stellenwechsel anstrebt – sei es freiwillig oder aufgrund wirtschaftlicher Entwicklungen wie Restrukturierungen, Fusionen oder Kosteneinsparungen – sollte nicht ausschliesslich auf einen einzigen Weg setzen. Ein Plan A reicht in vielen Fällen nicht mehr aus, da der Arbeitsmarkt schneller reagiert und sich berufliche Anforderungen rasch verändern. Um Chancen optimal zu nutzen, ist es sinnvoll, mindestens drei unterschiedliche Strategien parallel aufzubauen:
Plan A: Der traditionelle Bewerbungsprozess mit gezielter Stellensuche, Bewerbungen, Dossiers und Gesprächen.
Plan B: Moderne Matching-Plattformen und Talentpools mit integrierter Kompetenzanalyse, die digitale Sichtbarkeit und präzise Profilierung ermöglichen.
Plan C: Das eigene Netzwerk, bestehend aus beruflichen Kontakten, früheren Kollegen, Branchenbekanntschaften, Freundeskreis oder Alumni-Beziehungen.
Diese Vielfalt erhöht die Wahrscheinlichkeit, passende Optionen zu finden, und schützt gleichzeitig vor Abhängigkeit von einem einzelnen Suchweg.
Plan A – Klassischer Bewerbungsprozess
Der klassische Weg bleibt wichtig. Offene Stellenportale, Firmenwebseiten, Initiativbewerbungen und Gespräche mit Personalverantwortlichen sind bewährte Methoden, um potenzielle Arbeitgeber zu erreichen. Dennoch stossen Bewerbende häufig an Grenzen: Nicht jede Stelle wird öffentlich ausgeschrieben, die Konkurrenz ist teilweise gross und die Qualität eines Dossiers wird innerhalb weniger Sekunden bewertet. Deshalb sollte Plan A nie der einzige Ansatz sein.
Plan B – Talentpools & Matching-Plattformen: Der digitale Vorteil
Ein moderner und wirkungsvoller Ansatz ist die Nutzung ein Talentpool mit Matching-Plattform. Besonders für alle, die noch keinen klaren Plan A haben, ist dies ein idealer Einstiegspunkt. Doch auch für jene, die bereits aktiv Bewerbungen schreiben, eignet sich eine solche Plattform bestens als ergänzender Plan B.
Ihre Vorteile:
Strukturierte Erfassung des eigenen Profils: Fähigkeiten, Abschlüsse, Erfahrungen und informelle Kompetenzen werden vollständig sichtbar.
Vermeidung von Lücken: In klassischen Bewerbungen werden oft zentrale Kompetenzen vergessen oder bewusst gekürzt, da der Platz beschränkt ist.
Automatisiertes Matching: Unternehmen finden passende Kandidaten, auch wenn diese sich nicht aktiv beworben haben.
Erhöhte Sichtbarkeit: Talente werden für Arbeitgeber auffindbar, bevor eine
Stelle offiziell ausgeschrieben ist.
Gerade in der Schweiz, wo viele Stellen über persönliche Kontakte oder unpublizierte Kanäle vergeben werden, ist die Ergänzung durch digitale Kompetenzprofile eine sinnvolle und zeitgemässe Erweiterung der eigenen Strategie.
Plan C – Das eigene Netzwerk als unterschätzte Ressource
Das persönliche Netzwerk ist einer der wirkungsvollsten, aber oft vernachlässigten Wege auf der Stellensuche bis es gebraucht wird. In der Schweiz, wo Vertrauen und persönliche Empfehlungen eine grosse Rolle spielen, gilt das umso mehr. Studien zeigen, dass ein bedeutender Teil der Stellen über Kontakte vermittelt wird – lange bevor sie offiziell ausgeschrieben werden.
Das bestehende Netzwerk umfasst:
ehemalige Arbeitskollegen und Vorgesetzte
Geschäftspartner und Kunden
Freunde, Bekannte und Familienmitglieder
frühere Schulkameraden, Vereinsmitglieder oder Alumni
Der Vorteil: Menschen empfehlen lieber jemanden, den sie kennen oder wessen berufliche Kompetenz sie einschätzen können. Für Stellensuchende bedeutet das, dass sie ihr Netzwerk aktiv pflegen, ausbauen und gezielt ansprechen sollten – nicht erst dann, wenn eine konkrete Notlage besteht. Wer frühzeitig informiert, dass er sich beruflich neu orientiert, erhält oft Hinweise auf Chancen, die sonst verborgen bleiben. Plan C ist daher eine der persönlichsten und gleichzeitig effektivsten Methoden, um Türen zu öffnen, die über Bewerbungen allein nicht erreichbar wären. Wer jedoch erst seine Kontakte pflegt, wenn diese gebraucht werden, ist bereits zu spät dran
Die Bedeutung eines klaren Kompetenzprofils
Egal ob Plan A, B oder C – entscheidend ist, dass Stellensuchende genau wissen, wer sie sind und was sie können. Dazu gehören:
formelle Abschlüsse (EFZ, HF, FH, Uni usw.)
informelle Qualifikationen (Erfahrungen aus Projekten, Vereinen, Weiterbildungen)
Fachkompetenzen
Sozial- und Selbstkompetenzen
digitale Skills
Ein klassisches Bewerbungsschreiben kann nie alle Kompetenzen vollständig abbilden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ausgerechnet jene Fähigkeit ungenannt bleibt, die ein Unternehmen als besonders relevant erachtet. Ein strukturiertes Profil hingegen schafft Transparenz – sowohl für die Person selbst als auch für potenzielle Arbeitgeber.
Wirtschaftliche Lage in der Schweiz: Warum Vorbereitung heute wichtiger ist, denn je
Die Schweizer Wirtschaft bleibt stabil, doch sie steht vor bedeutenden Herausforderungen:
steigende Energie-, Transport- und Betriebskosten
globaler Druck auf Lieferketten
Digitalisierung und Automatisierung
Fachkräftemangel in technischen und medizinischen Berufen
Übersättigung und Stellenabbau in anderen Bereichen
Diese Entwicklungen führen dazu, dass Unternehmen selektiver rekrutieren und Kandidaten benötigen, deren Kompetenzen präzise zum Stellenprofil passen. Für Bewerbende heisst das: Wer gut vorbereitet ist und mehrere Wege gleichzeitig nutzt, hat klare Vorteile.
Fazit: Drei starke Pläne für eine starke Zukunft
Die Stellensuche ist heute komplexer als früher – doch wer die richtigen Instrumente nutzt, kann daraus Chancen machen.
Erfolg mit Plan A + B + C
Wer alle drei Wege kombiniert, steigert seine Erfolgschancen erheblich und gewinnt Sicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das eigene Profil zu schärfen, Netzwerke zu aktivieren und moderne Plattformen zu nutzen
Überzeugen Sie sich selbst und melden Sie sich sofort an. In nur wenigen Schritten sind Sie bereits startklar.
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